es ist Samstagabend und ich bin zum Abwechslung zuhause und mir ist gerade danach Blog zu schreiben.
Wie ihr wisst, zeichne ich gelegentlich mit Copics.
Nun wurde ich überraschenderweise schon öfters gefragt, wie ich Augen mit Copics coloriere.
Da vielen Leuten die Effekte gut gefallen und ich nicht immer Zeit habe, es immer wieder zu erklären, dachte ich mir, ich schreibe mal ein Blog darüber.
Und so einfach geht es:
Ich arbeite am liebsten mit richtigen Copicpapier von "Holz".
Andere Papiere sind zwar nicht schlecht und damit kann man interessante Effekte erzielen, aber für meinen Stil eignet es sich am besten, finde ich.
Ich mag eben gern die weichen Übergänge und erzeuge mehrere Farbschichten.
Da versagen viele Papiere dabei.
Als erstes line ich ganz grob die Skizze.
Danach colororiere ich grob die Haut.
Ich arbeite meistens mit 3 Copicfarben: Dunkel, Mittel und hell.
Dabei fange ich immer mit mitteleren Farbe an.
Danach mit ganz hellen.
Zum Schluß mit dunkelen Ton.

Um mehr Schatteneffekte zu erziehlen, arbeite ich zusätzlich mit drei Grautönen.
Nun ist das Auge grob coloriert und ich lege meine Copics zu Seite.
Als nächstes arbeite ich mit Polychromos die Deteils aus.
Ich benutze dabei Stifte in passenden Tönen.
Um noch mehr Kontraste zu erzielen, nehme ich Blaugrauen Ton zusätzlich dazu.
Als nächstes zeichne ich nach gleichen Prinzip den Liedschatten.
Ich grundiere also die Fläche mit Copics und arbeite die Feinheiten mit Polychromos aus.
Als nächstes line ich die Skizze richtig mit Feder und Tusche.
Ich persönlich bevorzuge hochwertige Künstlertusche, da man damit bessere Ergebnisse erzielen kann, als mit preiswerter Tusche.
Zum Schluss setzte ich Highlights mit weißen Aquarellstift und deckenden Gelstift.
Fertig :)
Also gar nicht so kompliziert wie Manche denken!
Ich wünsche allen noch einen sonnigen Sonntag.
Bis demnächst.
Die Schattenspielerin
















